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BAAM

Marco Sposato

Technisch arbeite ich ausschließlich in Serien und nutze die digitale Fotografie für eine präzise, reduzierte Bildsprache. Dabei ist mir ein authentischer Umgang mit dem Medium wichtig: Ich bearbeite meine Bilder bewusst kaum nach und verändere auch die Bildausschnitte im Nachhinein nicht. Die Komposition entsteht direkt im Moment des Auslösens, denn der Respekt vor dem Bild an sich steht für mich im Vordergrund.

In der Serie Out of Reach ging es mir darum, das Unausgesprochene und Subtile sichtbar zu machen. Ich habe mich darin intensiv mit den Themen Nähe und Distanz in Beziehungen auseinandergesetzt. Entfernte Blicke und unvollständige Gesten zeigen Sehnsucht und unerfüllte Momente. Die Kamera ist zugleich als Brücke und Grenze und offenbart, dass Nähe immer Risiko, Verletzlichkeit und die Suche nach Verbindung birgt.

Biography

Ich heiße Marco Sposato, bin Kunstfotograf, Jahrgang 1980, und lebe und arbeite in Berlin. Nach langjähriger, intensiver Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie und der Entwicklung einer eigenen, klaren Bildsprache liegt mein Fokus heute auf der konzeptuellen Serienfotografie.
Statt mich in letzter Zeit auf Ausstellungen zu konzentrieren, habe ich meine Energie vollständig in die Konzeption und Ausarbeitung neuer Arbeiten gesteckt. Aktuell arbeite ich sehr intensiv an einer Fotoserie, die sich mit unserer Erinnerungskultur auseinandersetzt. Dabei hinterfrage ich gezielt, wie wir Statuen und Denkmäler in unserer alltäglichen Umgebung wahrnehmen. Mir geht es in meiner Arbeit vor allem darum, den Blick zu schärfen: Ich möchte das hervorheben, was man sonst oft übersieht, und die ganz eigene Schönheit im Alltäglichen zeigen. Meine Fotografien zeichnen sich durch einen klaren, minimalistischen Blick aus und laden dazu ein, die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen.

 

Instagram

@marcosposato.art

Website