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BAAM

Bilder und Skulpturen haben mich schon ganz jung in den Bann gezogen. Als Kind Modell zu sitzen, habe ich als außergewöhnlich besonders empfunden. Beobachten zu können, wie meine Großtante die Welt sieht und mit ihrem Pinselstrich in ihren Bildern einfängt, hatte für mich einen besonderen Zauber.
Die Technik hinter der Anziehung zu verstehen – gewisslich zu entzaubern – war ein großer Ansporn. Motiviert von dieser Neugier, arbeite ich mit verschiedensten Materialien wie Öl, Acryl, Gouache, Aquarell, Ton, Pappmasché und Bronze. Das Erlernen und Anwenden der unterschiedlichen Techniken begeistert mich. Meine Motivwahl ist ebenfalls geprägt von der Faszination für die Variation. Es ist der Blick in den Himmel, in Gesichter und meine Umgebung; alles bewegt und verändert sich stetig. Bei allem Wandel den Augenblick festhalten, ohne ihn dabei zum Stillstand zu bringen, vielmehr die Bewegung in ihm aufzunehmen, ist mein stetiger Versuch. Auch, um dem anfänglichen Zauber wieder zu begegnen.

Biography

Aufgewachsen bin ich in einem Zisterzienserkloster in Niedersachsen. Neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit meiner Eltern war unser Leben im Kloster geprägt von dort stattfindenden Ausstellungen und Konzerten. Familiär wurde die Kunst durch meinen Großvater und eine Großtante „gelebt“, die beide als bildende Künstler tätig waren.
Meine Ausbildung habe ich vor allem der Sprache gewidmet und eine Buchhandelslehre und ein Germanistikstudium abgeschlossen.
Als Mutter von vier Kindern habe ich gemeinsam mit diesen meine Liebe zur Kunst in den Tag aufgenommen. An einem langen „Basteltisch“ haben wir mit allen Materialien und Farben, Skulpturen gebaut, Bilder gemalt und ausprobiert. Dabei hat sich der Wunsch entwickelt, das Handwerk von Grund auf zu lernen. Deswegen habe ich 2015 die Ausbildung bei Marianne Elliott-Schmitz im Kunsthaus Schenefeld im Fach Malerei begonnen, wo ich bis heute arbeite und an fünf Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen habe. Zeitgleich konnte ich das Handwerk der Bildhauerei in dem Atelier der Künstlerin Angela Weiskam erlernen.
Im Jahr 2024 habe ich meine erste Solo-Ausstellung mit dem Titel „Wohin mit dem Blick“ gegeben. Ein Jahr später, im Frühjahr 2025, die zweite mit dem Titel „Einen Augenblick lang“.

 

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@flo.rence.art

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