Meine Arbeit kreist um die stille Wahrnehmung von Raum, Struktur und Objekt. Architektur und Stillleben werden zu gleichwertigen Akteuren – sie zeigen, wie Form, Licht und Materialität unsere Beziehung zu Dingen und Orten prägen. Mich interessiert das Moment der Abstraktion, in dem Funktion und Kontext zurücktreten und reine visuelle Ordnung entsteht. Durch Reduktion, Klarheit und präzise Komposition suche ich nach einer poetischen Sachlichkeit – einer Ästhetik, die im Alltäglichen das Zeitlose sichtbar macht.