BAAM

Figuration:
Es gibt eine Affinität zu narrativen Elementen, doch diese werden stets aufgebrochen und in einen neuen, traumhaften Kontext gesetzt. Die Werke bewegen sich zwischen surrealem Realismus, zeitgenössischem Expressionismus und einer fast filmischen Atmosphäre.
Themen sind Mythos, Erinnerung, Gemeinschaft und Veränderung.
Abstracts:
Die Arbeit mit Farbresten ist zugleich ein Rückgriff auf die lange Tradition der Collage und eine eigenständige Weiterentwicklung. Sie erweitert den Malbegriff: Malerei ist hier nicht mehr nur der Auftrag von Farbe, sondern das bewusste Arrangieren und Re-Inszenieren von bereits getrocknetem, vergangenem Malprozess.
So entsteht eine Meta-Malerei, die den Malakt selbst reflektiert: Jede Farbscholle ist Zeugnis einer früheren Geste, eines früheren Bildes oder Prozesses. In ihrer neuen Anordnung entsteht eine zweite, nachträgliche Komposition – ein Werk, das Vergangenheit als auch Gegenwart in sich trägt.