Ich arbeite mit Plastiktüten. Ihre Bestandteile nähe ich wie fragile Blüten zu transluziden Gespinsten, verschweiße sie zu weichen Ornamenten, webe sie dicht wie Teppiche oder stopfe sie in Stoffe zu soften Skulpturen. Im öffentlichen Raum baue ich Interventionen aus Plastiktüten, die Wind und Lichteinfälle sichtbar machen. Ich spiele mit der Schönheit und der Gefahr, die von Plastik ausgeht. Mit meiner Arbeit schaffe ich neue Welten in der bestehenden und stelle die Fragen: Was ist wertvoll und was wertlos und wie lässt sich das Gegebene verändern? Wie kann ich das Schreckliche in Schönheit verwandeln?